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Dacia
Ordensprovinz der Franziskaner im Norden die 1239 - 1243 eingerichtet wurde. Zuständig für die Minderbrüder in Dänemark, Norwegen, Schweden und Riga. Die Provinz Dacia umfasste um 1300 24 Klöster und um 1500 48 Klöster.
Eine wichtige Neuerung der Ordensprovinz Dacia war die für damalige Zeit unvorstellbare demokratische Struktur. Es gab freie Wahlen und Abstimmungen zu Daseinsfragen.

Dähnischer Wohld / Dänischer Wohld
Halbinsel und Waldgebiet zwischen Eckernförder Bucht und Kieler Förde im Landesteil Schleswig an der Treene. Wohngebiet der Jüten (s. d.).

Dänenzeit / Dänische Zwangsherrschaft
Die französische Revolution 1848 erschütterte auch Dänemark. Eine Volksbewegung setzte die Ernennung einer eiderdänisch gesinnten Regierung in Kopenhagen durch. Der König musste das Programm der Eiderdänen anerkennen. Damit war für die Schleswig-Holsteiner das Band zwischen dem Herzogtum Schleswig zerschnitten und der Vertrag von Ripen (Ribe) gebrochen worden. Sie bekannten sich zum Schleswig-Holstei- nischen Gedankengut. So kam es am 23./24. 3. 1848 zur Erhebung in Kiel, zur Bildung der Provisorischen Regierung (s. d.) und schließlich zum Bürgerkrieg, der bis 1851 dauerte. Dänenzeit nennt man die Zeit von 1850 bis 1864 in der die Schleswiger von den Dänen drangsaliert und unterdrückt wurden. Sie begann mit der Niederlage der Schleswig-Holsteiner in der Schlacht bei Idstedt und der Einverleibung des Herzogtums Schleswig in das Dänische Reich. In Schleswig gab es eine Gegenströmung für den Anschluß an den Deutschen Bund.
Das dänische Sprachreskript (s. d.) von 1851 brachte eine totale Veränderung. Die Amtssprache im Herzogtum Schleswig wurde dänisch. An Schulen durfte nur noch dänisch unterrichtet und in Kirchen nur noch dänisch gepredigt werden. Deutsche Lehrer und Pastoren wurden fristlos entlassen.
Alles deutsche Schrifttum, Kulturgut und deutsche Symbolik wie Schleswig-Holsteinische Lieder und Fahnen wurden verboten. Schleswig-Holstein durfte nicht mehr mit Bindestrich geschrieben werden sondern mit einem und. Deutsche Vereine wurden aufgelöst.
(siehe auch unter Erhebung, Gesamtstaat, Idstedt, Nationale Erhebung, Provisorische Regierung, Kriege, Sprachreskript)

Dänische Ackerakademie
Am 13. Juli 1763 gründete Propst Lüders in Glücksburg (s. d.) die Dänische Ackerbauakademie mit dem Ziel der Förderung der Landwirtschaft. Mit dem Tode Lüders 1786 schlief sie wieder ein. Auch wurde nie eine Ackerschule aus ihr, wie Lüders es geplant hatte. Die Erfolge bei der Belehrung der Landwirte waren aber sehr groß wie z. B. beim Leinbau, des Mergelns, der Fruchtfolgen, der Knickwirtschaft, Auflösung der Feldgemeinschaft und des Kartoffelanbaus.

Danehof
Institution des Hoftages. Später als Reichsrat des dänischen Königreichs die höchste gesetzliche Versammlung der Stände und gleichzeitig das Obergericht für staatsrechtliche Fragen. Der Danehof oder Reichsrat war Ausdruck der wachsenden Macht des Adels gegenüber dem dänischen König. Ab 1282 verlangte der Reichsrat von jedem König, den er wählte, eine sog. Handfeste.
Vor der Reformation in Dänemark 1536 hatte der Reichsrat ca. 30 Mitglieder, danach nur noch 23 die vom König auf Lebenszeit ernannt wurden.
1660 schaffte sich der Reichsrat in einem Staatsstreich selbst ab.

Daguerreotypist
Fotograpf (ab 1846 in Schleswig-Holstein).

Danewerk
Dänisches Befestigungswerk der dänischen Könige aus dem Hoch- und Frühmittelalter bei Schleswig. Gebaut wurde es gegen Überfälle der Sachsen, Franken und slawischer Stämme aus dem Süden.
Es hatte ursprünglich eine Länge von 30 km.
Das Danewerk besaß nur ein Tor, das Wieglesdor, durch das auch der Ochsenweg passierte.
Es wurde in 3 Phasen errichtet. Erste Phase 737 n. Chr. durch den Dänenkönig Göttrick, zweite Phase zwischen 800 bis 1000 u.a. von König Gudfried, von Sven Gabelbart und Harald Blauzahn.
Die dritte Endphase (Hauptmauer von 3,7 km auch Waldemarsmauer (s. d.) um 1170 von König Waldemar.

Danebrog / Dannebrog
Dänische Fahne. Wörtliche Übersetzung "Dänisches Tuch". Sie war rot mit einem weißen skandinavischen Kreuz und sie war eine der ältesten Flaggen der Welt, die schon Ende des 14. Jh. in einem Wappenbuch abgebildet war. Der Legende nach war sie König Waldemar 1219 in der Schlacht von Lyndanisse gegen die heidnischen Esten, als diese für ihn schon verloren schien, vom Himmel gefallen und hatte die Esten vernichtet.
1854 wurde der Dannebrog zur Staatsflagge.
(Sie auch unter Flaggentage)

Dannebrogsmann
Dänischer Orden der ursprünglich aus 50 Adeligen und dem dänischen König Christian V. als Ordensherr bestand. Die Mitglieder des Ordens nannten sich Dannebrogsmann.

Darg
(nordfriesisch) Unter der Nordsee auf dem Meeresboden befindlicher Schilftorf mit sehr hohem Salzgehalt (aus dem Meerwasser), der über Jh. bei Ebbe abgebaut, und aus dem das Friesensalz (s. d.) gewonnen wurde.

Datum
(vom lateinischen dare = geben.
Benennung eines Tages im jeweiligen Kalenderjahr.
Die christliche Zeitrechnung geht meist auf den Julianischen Kalender zurück. Die Zeitrechnung in Wochen und Tagen nimmt auf die Schöpfung der Welt in sieben Tagen Bezug.
Der Jahresanfang 1. Januar geht auf den Julianischen Kalender zurück.
Die 7 Tage der babylonischen Woche wurden nach den wichtigsten Himmelskörpern und Planeten (Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn) benannt.
(siehe unter Wochentage)
Die Germanen übernahmen im 4. Jh. das System, benannten es aber nach ihren Göttern (Donar, Freya usw.)
Im Mittelalter hatten alle Tage des Jahres einen Namen mit Bezug zu einem großen Ereignis. (An Johanni; Drei Jahre nach der "Großen Manndränke" usw. Vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) gab es keine einheitlichen Datumsangaben.
Im Mittelalter nahm die Bedeutung der Tageszählung nach dem christlichen Festkalender zu, der sich nach dem Ostertermin orientiert und nach den Heiligentagen.
Bis ca. 1750 wurde der entsprechende Wochentag (auf lateinisch) danach, also z. B. Luna post Exaudi, d.h. Montag nach Exaudi benannt.

Davids-Quadrant
Winkelmeßinstrument des 16. Jh. als Vorläufer des Sextanten zur Schiffsortbestimmung. Mit dem Davids-Quadranten konnte aber nur der Sonnenstand und nicht der Gestirne bestimmt werden.

dedit
(lat.) er/sie hat gegeben. Eintragung in Gebührenlisten.

Deenstenwessel / Dienstwechsel
(Nordfriesland) Am 22. Februar, dem Peterstag, war Tag des Stellungswechsels. An diesem Tag erhielten Mägde und Knechte ihren Jahreslohn. Ein junger Knecht erhielt 25 und eine über 20jährige Magd 23 Taler pro Jahr. Der älteste Burknecht erhielt um die 100 Taler Jahreslohn. Zusätzlich bekamen die Knechte ein Schaf im Gras ihres Bauern und die Mägde etwas Wolle.

Defensor
Verteidiger des Angeschuldigten bei Straffällen.

deferieren
anerkennen.

defunctus
(lat.) bereits verstorben.

Defunktus/Demortuus
Verstorbener.

Degn
(dän.) Küster. Kirchdiener

Deichbau
Mit dem Anwachsen der Bevölkerung im Mittelalter gewann der Ackerbau an Bedeutung und man versuchte dem Meer Land abzugewinnen. Erste Marschbodendeiche waren nur etwa 1 m hoch und schützten nur im Sommer als sog. Sommerdeiche. Winterdeiche entstanden erst im späten Mittelalter.
1432 wurde ein erster Deich zwischen Husum und Rödemis gebaut.
Im 15. Jh. wurden auch sog. Sackdeiche die zur Seeseite eine bis zu zwei Meter hohe Wand aus Holzplanken. Sie hatten einen enormen Holzverbrauch und führten mit zur Entwaldung der Westküste. Ihr Unterhalt war schwierig und kostspielig.
Erst im 18. Jh. entwickelten sich mit den Schardeichen preiswerte Alternativen.
Schardeiche sind Deiche direkt am Meer, die nicht durch Vorland geschützt sind und zum Wasser hin flach abfallen. Bis zum späten 18. Jh. wurde ihr Fuß mit Stroh "bestickt", danach mit Steinen, Beton oder Asphalt.
Nicht jeder Deichbau glückte und war ein sehr spekulatives Geschäft. Die Erbewegungen waren mit Tragen eine gigantische Aufgabe. Erst mit Einführung der Schubkarre 1610 beim Deichbau im Sieversflether Koog auf Eiderstedt fand eine revolutionäre Erleichterung statt. Zur Nutzung der Karren wurden schmale Bohlenwege gelegt.
(Siehe auch unter Lawai)

Deich-Ediger
Bezeichnung für den Deichwächter. (Nur auf Eiderstedt gebräuchlich). Sie waren Mitarbeiter des Deichgrafen und für bestimmte Deichabstände zuständig.

Deichgraf
Vorsteher eines genossenschaftlichen Deichverbandes der für Erhaltung und Anlage der Deiche verantwortlich war. Die Deichverbände gingen auf die Selbstorganisation der Friesen zurück, die den Küstenschutz und die Entwässerung an der Nordsee gemeinschaftlich organisierten.
Der Deichgraf hatte zum Schutz des Deiches örtliche Polizeigewalt.
Das Amt wurde in Nordfriesland im 17. Jh. geschaffen. Die Deichordnungen von 1582 und 1595 kannten dieses Amt noch nicht.

Deichlast
Eine Regelung innerhalb des Deichrechts, die den Unterhalt der Deiche beinhaltete. Einst oblag die Deichlast den hinter den Deichen lebenden Bauern (Siehe auch unter Spadelandrecht). Im 17. Jh. wurden sie den Deichverbänden übertragen und für den Einzelnen bestand sie nur noch aus einer Beitragslast.

Deligence
Personenpostkutsche.

Demath / Demat
Altes Flächenmaß in Nord-Friesland; allgemein 56,7383 Ar groß, ca. 0,5 ha. Aus dem fries. "Dagmet" "Tag = dä", soviel wie ein guter Arbeiter an einem Tag mähen konnte.
Das Demat löste 1799/1800 die alten Maße "Ammerland" für Getreideflächen, Läästaal für Heuland (Wagenlastmenge bei der Heugewinnung) und Beltring für die Weidefläche ab. Die alten Maße waren von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.

denar
(lat. denarius) Münzgewicht.
1) Hauptsilbermünze Roms von 211 v. Chr. bis ins 3. Jh.
2) Im Mittelalter = Pfennig.

denatus
(lat.) verstorben.

dengeln
Schärfen der Sensen mit dem Dengelhammer auf dem Dengelambos. An Sommerabend hörte man des Abends überall im Dorf das Ping ping ping des Dengelns.

Denunziationsgebühr
Von der Obrigkeit (Adel, Kommune, Kirche, Justiz) eingeführte Belohnung oder Anzeigepflicht für Verrat von Delikten und Vergehen. Der Denunziant erhielt als Belohnung für seinen Verrat einen Teil, in einigen Fällen bis zur Hälfte der Strafe, die der Verratene zahlen musste.

Deprecantenregister
Verzeichnisse von all denen, die "wegen verbotenen Beyschlafs straffällig" geworden waren.

Deputat / Deputanten
(lat. deputare = zuteilen) regelmäßige Leistungen in Naturalien als Teil des Lohns. Deputanten waren verheiratete Arbeitskräfte mit selbständigem Haushalt die durch Deputat in Form von Naturalien, Überlassung von Deputatland und - Wohnung entlohnt wurden. In Norddeutschland heißen sie "Einlieger" oder Insten s.d.)

Deputatwild
In den Wildbahnen der Landesherren amtierten die Hegereiter (s. d.). Diese hatten u. a. dafür zu sorgen, dass an Privilegierte wie hohe Beamte, Landgerichte, Amtmänner, Prinzessinnen, Beamten - Witwen zahlenmäßig gestaffelte Wilddeputate geliefert wurden, auf die diese einen rechtlichen Anspruch hatten. Schon 1757 waren diese Lieferungen wegen Wildmangels kaum noch zu erfüllen und die Hegereiter führten Verteilungskämpfe mit den Landesherren.

Deutsch-Dänische Grenze von 1920
Nach der Abstimmung von 1920 (s. d.) wurde zwischen Deutschland und Dänemark eine neue Grenze nördlich von Flensburg und durch die Flensburger Förde gezogen. Sie war eine Folge der deutschen Niederlage nach dem 1. Weltkrieg. In der Deutsch-Dänischen Geschichte hatte diese Grenze bis dahin nie existiert und bisher nie einen Grenzcharakter. Da sich Deutsche und Dänen nach der Abstimmung 1920 (s. d.) nicht über den neuen Grenzverlauf einigen konnten, setzten die Allierten diese am 16. Juni 1920 fest.
Am stärksten betroffen wurde der Landkreis Tondern, der in zwei Hälften zerschnitten wurde. Dabei kam die Stadt Tondern zu Dänemark und aus den südlichen Restgebieten wurde der neue deutsche Kreis Südtondern gebildet.
Auf beiden Seiten der Grenze entstanden Minderheiten aus den bei der Abstimmung unterlegenen Menschen. In Dänemark nördlich der Grenze die Deutsche Minderheit und auf südlicher Seite in Deutschland die Dänische Minderheit (SSW) die noch heute einen politischen Sonderstatus genießen.
Ökonomisch brachte die Grenzziehung 1920 für beide Seiten erhebliche Probleme mit sich. Märkte und Arbeitsplätze gingen verloren und Familien wurden getrennt.
Dem Deutschen Reich gingen 4.000 qkm mit 170.000 Einwohnern verloren.
(siehe auch unter Abstimmung 1920)

Deutsch-Dänischer Krieg 1864
Auch Zweiter Schleswiger Krieg vom 1. Februar bis 18. April 1864 zwischen dem Königreich Dänemark und dem Deutschen Bund (Preußen, Österreicher, Schleswig-Holsteiner). Die Truppenstärke betrug bei Kriegsausbruch auf deutscher Seite 61.000 Mann und bei Dänemark 38.000 Mann. Die deutsche Seite wurde später um nochmals 20.000 Mann verstärkt. Die entscheidende Schlacht erfolgte auf den Düppeler Schanzen (s. d.) und endete mit dem Sieg des Deutschen Bundes am 18. 4. 1864. (s. u. Kriege) und dem Anschluss des Herzogtums Schleswig an Preußen.
Siehe auch unter Optanten.

Deutsches Haus in Flensburg
Als Dank für "Deutsche Treue" bei der Volksabstimmung 1920 (s. d.) erhielt Flensburg 1930 von der deutschen Regierung das Deutsche Haus als Geschenk zur Nutzung als Kultur- und Veranstaltungszentrum. Architekt war Baurat Ziegler der es aus rotem Backstein im Stile der sog. "Schleswig-Holsteinischen Heimatschutzarchitektur" erbaute. Die Einweihung erfolgte am 27. September 1930.

Dezennien
(lat. decem = zehn). Jahrzehnte. Dezennium = Lebensjahrzehnt.

Dienerbücher
Verzeichnisse von Personen, die einer Herrschaft (Hof, Landesverwaltung) dienstrechtlich verbunden waren. Das waren nicht Diener im heutigen Sinne sondern alle von hohen Würdenträgern wie dem Hofmeister bis hin zum Stallknecht, vom höchsten Landesbeamten bis hin zum Gesinde. Dienerbücher gab es vom 15. bis zum 19. Jh. Sie wurden chronologisch geführt oder waren nach Ämtern alphabetisch geordnet. Aufgeführt wurden Namen, Anstellungsdaten, Entlohnung, Funktion und Rang. Dienerbücher wurden überall in Deutschland geführt.

Dienstentweichung
Flucht aus der Leibeigenschaft.
"Jedenfalls nahm das seit 1558 feststellbare Entweichen der Gutsuntergehörigen aus dem Drucke der täglichen Frondienste (auf Gut Roest) nicht ab."
"Von 485 Leibeigenen die seit 1767 auf den Gütern Osterade und Kluvensiek konfirmiert wurden, waren 64 entlaufen."
Die Entlaufenen suchten in den Städten, in Dithmarschen oder Eiderstedt und auch unter den Soldaten ein erträglicheres Dasein. Viele von ihnen aber wurden, weil es Belohnungen für Denuntianten gab, wieder gefasst, zurückgebracht und hart bestraft.

Dienstgelder
Geldleistungen der Bauern für die Befreiung (Ablösung) von Pflichtleistungen wie Hand- und Spanndiensten.

Dienstland
Land in Form von Kohlhof, Acker-, Wiesen-, Weide, Moorland, Hölzung, das Pastoren, Küstern, Organisten und Lehrern als Teil ihrer Bezahlung zu eigener Nutzung zu Verfügung gestellt wurde.

Diffamation
Lästerung, üble Nachrede.

Dignitäre
Würdenträger der Kirche die die höchsten Stellen in den Domkapiteln (Propst, Dechant) innehatten.

Dikasterien
(griech.-lat.).Gerichtshöfe. Die mit der Leitung der Kirche beauftragten Zentralbehörden der römischen Kurie.

Ding / Thing / Thingplatz
Ding ist die nieder- und hochdeutsche und Thing die norgermanische Bezeichnung für die alte Volksversammlung.
Das Wort kommt von "dehnen" oder "spannen". Der Thingplatz wurde nämlich durch Dingstöcke als Eckpunkte abgesteckt zwischen denen ein Seil als Absperrung gespannt wurde.
Im germanischen Thing wurde über Maßnahmen der Gemeinschaft, über Krieg und Frieden, Recht und Gesetzt beraten und entschieden. Später wurden auf dem Thing auch praktische Fragen behandelt wie der Verkauf von Grundstücken und auch Straftaten.
Daher kommt auch die Aussage: "Der Täter wurde dingfest gemacht."
Ding galt später nur noch für Gericht, Gerichtstag auf dem Thingplatz. Das Ding (Thing) wurde meistens 14tägig abgehalten. Die Männer des Dorfes wurden durch den "Bott-Hammer" (s. d.) der von Haus zu Haus ging zu den Thingtagen eingeladen.
Bis Mitte des 18. Jh. wurden das Ding unter freiem Himmel (oft unter alten Eichen) abgehalten, später ab 1750 im Hause des Hardesvogtes oder sogar in Lokalen.
Das Thing wurde erst nach 1850 aufgehoben.

Dingeltag / Thingtag
Ding-Gerichtstag. Tagte in regelmäßigen Abständen oft 14-tägig. (siehe wie vor)

Dinghörer
Zeuge beim Dinggericht.

Dingschreiber
Protokollführer beim Dinggericht.

Dingstöcke
1) Der Dingplatz wurde durch vier Dingstöcke abgesteckt die mit Schnüren miteinander verbunden waren. In diesem abgesteckten umfriedetem Raum "binnen de veer Dindstokken" sagten die Zeugen, Kläger und der Angeklagte aus. Vor dem Betreten dieses Raumes mussten alle Waffen abgelegt werden und alle waren gleich. Am nächsten diesem "gehegeden" Raum standen die Sandmänner. Der Sandmann leitete das Thing.
2) Dingstock / Dingwalze / Dingwall / Dörpsknüppel / Bauernstock. Ursprünglich hölzerner, später metallener Stab mit dem der Bauernvogt seine Versammlung einberief. Amtliche Mitteilungen innerhalb einer Dorfgemeinschaft wurden mit dem Dingstock verbreitet.
Mit 1) hatte dieser nichts zu tun. In den vier Seiten des Stockes waren die Hausmarken (s. d.) der stimmberechtigten Bauern eingeritzt die am Bauernthing (Bauernversammlung) teilnehmen sollten. Mit dem umlaufenden Dingstock wurden sie zur Versammlung gerufen. In den verschiedenen Kirchspielen gab es sehr verschiedene Dingstöcke aus Eisen oder Holz. Teilweise wurden sie noch bis Anfang des 20. Jh. gebraucht.
Es gab auch Gemeinden wo Dorfglocken oder Blashörner den Dingstock ersetzten und zum Dorfding luden.

Dingswinde
(Dingeswinde) Gerichtsprotokoll, Gerichtszeugnis. Alle Beschlüsse des Thinggerichtes wurden in Protokollen (Dingswinden) festgehalten.

Dirne
Weibliche Person niederen Standes. Dienstmädchen, Magd, Leibeigene. Später auch für Prostituierte. Ledige Frauen (s. d.) konnten im Mittelalter nicht von ihrem Lohn leben und waren häufig zur Prostitution gezwungen.
Als leichtfertige Frauen, Huren und Dirnen wurden die Frauen bezeichnet, die ab und zu oder kontinuierlich auf die Prostitution angewiesen waren.
Für Dirnen gab es bestimmte Kleidervorschriften, z. B. Schleier oder Hutbänder, die sie auf den ersten Blick erkennbar machten.

Disparagium (Mittelalter)/ disparat (lat.)
Missheirat mit einer nicht ebenbürtigen Person aus Standes-, familiären und Glaubensgründen. Das Normale war eine ebenbürtige Heirat.

Dispensation
Vom lat. dispens = amtliche Befreiung von einem Verbot oder Gebot.
1) Genehmigung zur Eheschließung unter Verwandten.
Dispositiones matrimoniales.
2) Genehmigung der Haustrauung. (siehe auch unter Hauskopulation)
3) Befreiung von der Schulpflicht während der Erntezeit.

Distriktschulen
Ähnlich den Nebenschulen (s. d.). Im Gegensatz zu diesen wurden die Lehrer vom Pastor ausgewählt und nicht von der Dorfgemeinschaft. Fast immer waren Küster die Lehrer. Auch musste die Distriktschule im Gegensatz zur Nebenschule ganzjährig betrieben werden.
Seit 1760 mussten Nebenschulen (dän. Biskole) in Distriktschulen umgewandelt werden.

Ditten
Getrockneter Kuhdung in Form von Platten der bis in die 60er Jahre auf den Halligen als Heizmaterial verwendet wurde.

Dizimien
Torfzehnte. Abgabe für die Genehmigung zum Torfstechen.

Döns
Beheizbarer Wohnraum in dem sich das tägliche Leben der Bauernfamilie abspielte. Hier wurde gegessen, gearbeitet und in Alkoven (s. d.) die in die Zwischenwände der Zimmer eingebaut waren, geschlafen.
Beheizt wurde die Döns von der Küche aus durch einen Bilegger (s. d.)

Doggerbank
Eine große langgestreckte und nur teilweise 13 m unter dem Meeresspiegel liegende Sandbank in der Nordsee. Sie gilt als nordwestliche Begrenzung der Deutschen Bucht. Das Westende war rd. 100 KM von der britischen Ostküste und das Ostende rd. 125 - 150 KM von der dänischen Westküste entfernt. Sie ist zwischen 300 - 350 Km lang und bis zu 120 Km breit. Die Meerestiefe über der Doggerbank liegt zwischen 30 und 13 m.

Doggerbankkrankheit
Eine juckende Hauterkrankung die nur bei Nordseefischern vorkam die über der Doggerbank mit Grundschleppnetzen fischten. Es handelte sich bei ihr um eine allergische Reaktion die auf Moostierchen die auf der Doggerbank leben zurückgeführt wird.

Dohm
Titel ähnlich dem des Achtmanns (1750 wurde er als Dohm und ab 1765 als Achtmann genannt).

Dolmen
(bretonisch = Steintisch). Aus großen Steinen errichtetes vorgeschichtliches Bauwerk (Steingrab) der Megalithkultur (4000 bis 2000 v. Chr.) und der Jungsteinzeit.

Domäne
(vom lat. dominium = Herrschaft, Herrschaftsbereich. Bezeichnung für ein Landgut (Gutshof, Rittergut, Kammergut)
Eine Staatsdomäne war eine in Staatseigentum befindliche große ländliche Besitzung.

Domestiquen / Domestiken
Niederes Personal und Dienerschaft in Herrenhäusern.

Domkapitel in Schleswig
Leitendes Gremium aus erwählten Geistlichen an katholischen Bischofkirchen. Angeln (s. d.) gehörte als eigene Propstei zum Bistum Schleswig. Um 1250 bildete sich dort das Domkapitel als Beirat des Bischofs aus zunächst 8, später 24 Domherren.
Das Domkapitel in Schleswig besaß umfangreiche Ländereien und Dörfer wie Füssing und Taarstedt. Das Grundeigentum des Domkapitels in Angeln war auf Vogteien aufgeteilt: Ulsnis; Berend; Grödersby und Gammelbygaard. Ende des Mittelalters war das Domkapitel in Schleswig vermögender und einflussreicher als der Bischof. Es hatte im Herzogtum Schleswig den größten Grundbesitz, wovon mehr als die Hälfte in Angeln lag; 183 Pflüge.
An der Spitze standen drei Prälaten die vom Kapitel gewählt wurden. Der Propst vertrat das Kapitel nach außen und leitete die Kapitelversammlungen. Zweithöchster war der Archidiakon, der die geistliche Gerichtsbarkeit inne hatte und Kanzler und Geschäftsführer des Kapitels war. Ihm unterstand die Popstei Angeln. Der Kantor hatte gottesdienstliche Pflichten.
Siehe auch unter Dignitäre, Gerichtsbarkeit, Harde, Postwesen.

Domsmänner
Neben den Richtern und Gerichtsbeisitzern wurden bei Verhandlungen in den Harden regelmäßig noch drei Domsmänner als Gerichtszeugen tätig. Sie mussten bezeugen, das beim Thing alles mit rechten Dingen zuging.

Dom zu Ribe (Ripen)
Evangelisch-lutherische Bischofskirche in Ribe/Dänemark. Sie war das einzige fünfschiffige Kirchenbauwerk und die größte Kirche Dänemarks. Nach der nicht mehr bestehenden Kirche von Haitabu (s. d.) war der Dom in Ribe der älteste Kirchenort Nordeuropas. Die erste, eine Holzkirche, wurde im Jahre 860 von Aspostel Ansgar gegründet, das Bistum Ribe 948.
Um 1100, zur Zeit Bischof Thure´s, begann man mit dem Aufbau der Steinkathedrale. Um 1250 galt die dreischiffige Basilika mit Querhaus und Westtürmen als fertig gestellt. Baumaterial war Tuffstein aus Köln. Nur der Sockel besteht aus heimischem Granit.
1283 stürzte der nördliche Treppenturm ein und an seiner Stelle entstand ein 52 m hoher Backsteinturm der 1333 fertig gestellt wurde.
Mit Einführung der Reformation 1536 wurde der Dom eine Bürgerkirche.
Während in der Renaissance- und Barockzeit das Innere der Kirche immer prächtiger ausgestattet wurde, verfiel der Baukörper immer mehr. Das galt besonders für die Zeit nach dem Schwedenkrieg Mitte des 17. Jh. Es folgten Reparaturen und Restaurierungen.

Dom zu Schleswig
Der St. Petri-Dom in Schleswig ist einer der bedeutendsten Baudenkmäler Schleswig-Holsteins. Er ist die Predigtkirche des Bischofs des Sprengels Schleswig.
Im Jahr 947, nach Gründung des Bistums Schleswig wurde ein erster Dom in Schleswig gebaut. Seine Lage und Größe ist nicht bekannt.
1134 legte man den Grundstein für die neue dreischiffige romanische Basilika. Die Bauarbeiten wurden erst 1200 abgeschlossen.
Baumaterial war Granit und Tuffstein aus dem Reingebiet und Backstein.
1275 stürzten zwei Türme und einige Teile der Basilika ein. 1300 wurde der hochgotische Hallenchor und der Schwahl gebaut.
Von 1200 bis 1408 wurde die spätgotische Hallenkirche gebaut und im 16. Jh. vollendet. Erst 1894 erhielt der Dom seine endgültige Form.
Zentrale Ereignisse im und am Dom waren das glanzvolle Krönungsfest König Waldemar III. am 24. 6. 1218. Aber auch ein Königsmord gehörte zu diesen Ereignissen.
Im Jahr 1134 erschlugen die Mitglieder einer Schleswiger Kaufmannsgilde Knudsgilde s. d.) im Dom den dänischen König Nils.
1250 ließ der missgünstige Herzog Abel seinen Bruder, den dänischen König Erich Plogpenning in Schleswig umbringen.
Im Dom begraben ist auch König Friedrich I. von Dänemark.

Donativ
1) Ursprünglich Geldgeschenk des römischen Kaisers an seine Soldaten. Galt als Bestechungsgeld für Treue.
2) Außergewöhnliche Gabe an die Soldaten aus Anlass der Thronbesteigung eines Königs.

Dorfdinge
Bauernversammlung. Sie legte für die Feldgemeinschaft (s. d.) und die Allmende (s. d.) Zeiten für den Beginn und das Ende von Tätigkeiten (Bodenbearbeitung, Bestellung, Ernte usw,) fest.

Dorfmark
Nach dem Jütschen Recht (s. d.) in mehrere Ackerflure (Gewanne) aufgeteilte Flächen, die jeder für sich einheitlich bebaute. Der unbebaute Teil der Dorfmark diente als Gemeindeweide, der bebaute Teil musste durch Zäune geschützt werden. Für Roggensaat zu Ostern oder früher und für die Frühlingssaat zu Pfingsten. Sie mussten bis Ende September stehen bleiben.
Die Dorfmark wurde durch Markgrenzen (Grenzsteine) abgegrenzt.

Dorfvögte
In westlichen Harden den Kirchspielvögten (s. d.) zugeordnete Helfer. Sie wurden vom Kirchspielvogt vorgeschlagen. Der Hardesvogt gab den Vorschlag an die Ämter weiter von denen die Ernennung für 6 Jahre erfolgte.
Sie führten die Dorfrechnung und hatten Stimmrecht.
Dorfrechnung
Auch Nachbarschaftsrechnung genannt. Eine seit der Zeit der Allmende am Martinstag (10. November) gehaltene Bauernversammlung. An diesem Tag wurden die Weidegelder verrechnet, die Wege- und Gräbenunterhaltung besprochen, gemeinsam die Brüche (Strafen für Fehlverhalten) festgelegt, Absprachen für das kommende Jahr getroffen, Ämter vergeben und anschließend gefeiert. Geleitet wurde die Versammlung die wechselnd bei einem der Bohlsleute auf dessen Bohlstelle stattfand vom Bauernvogt (s. d.)

Dracht
Schultertrage aus Holz. An jeder Seite hing je eine Kette, an der man die Last (Körbe, Eimer) trägt.

Drag / Draf
Zählmaß. = 20 Schoof = 60 Garben, ungedroschen

Dreesch
In der ackerbaulichen Fruchtfolge die Zeit der Selbstbegrünung durch ausfallende Samen der Vorfrucht und zugewehte Samen als Weide für die Tiere.

Dreifelderwitschaft
Landwirtschaftliche Bewirtschaftung von Ackerflächen in Form des Fruchtwechsels (s. d.) (Brache - Winterkorn - Sommerkorn) zur Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit.

Dreiklassenwahlrecht
Form des Wahlrechts von 1849 bis 1918 das sich nach der Höhe der gezahlten Steuern richtete. Wahlberechtigt waren bis dahin grundsätzlich nur Besitzer von Grund und Boden die Steuern zahlten.
Ab 1849 war jeder männliche Preuße der das 24. Lebensjahr vollendet hatte wahlberechtigt.
Die Gesamtsumme aller Steuerzahlenden wurde durch drei geteilt. Wahlberechtigte, die ein Drittel der Gesamtsumme aufbrachten gehörten zur 1. Wahlklasse, die das 2. Drittel aufbrachten zur 2. Klasse und die restlichen zur 3. Klasse. Jede Klasse wählte ein Drittel der Gemeindevertretung. Es war nicht so gerecht wie es scheint. Der 1. Klasse gehörten nur um die 3 - 4 %, der 2. Klasse um die 10 - 15 % und der 3. Klasse 81 - 85 % der Wahlberechtigten an. Da jede Klasse ein Drittel wählte, war der Einfluss der Wenigen der 1. Klasse bedeutend größer, als der der 3. Klasse.

Dreilande
Die Halbinsel Eiderstedt entstand durch die Eindeichung dreier Inseln, der Insel Utholm, der Insel Eiderstedt und der Insel Everschop die ursprünglich eigenständige Harden waren. Darum nennt man Eiderstedt auch oft "Dreilande".

Drell
Angelsche hochrote oder maigrüne Nationaltracht der Frauen.
Sie galt aber später in Angeln als verpönt. "Rot und Grün ist Bauerntracht, wer es trägt wird ausgelacht."

Drellweber / Drillenweber
Beruf. Er fertigte Drillichgewebe.

Dreschächt
Deputat für Mägde in Form von Kleidungsmaterial (Flachs, Wolle, Leinen)

Drömpt
Altes Getreidemaß. 1 Drömpt = 12 Scheffel; 8 Drömpt = 1 Last.

Drost
1) Adeliger Verwalter einer Vogtei, Vertreter des Landesherrn, eine Art Landrat oder Landvogt.
2) Neue sprachliche Form von Truchsess der bei Hof für die Fahrhabe (s. d.) zuständig war.
3) Die Grafen in Holstein und Pinneberg bezeichneten ihren Statthalter in der Grafschaft als Drost oder Landdrost.
4) Höchster Verwaltungsbeamter im Herzogtum.

Drült
Sehr altes Gut in der Gemeinde Stoltebüll. Im Wesentlichen handelte es sich um einen Dreiseithof (s. d.) mit großem Herrenhaus. 1801/1804 wurden die abgebrannten Scheunen seitlich wieder aufgebaut. Urkundlich wurde Gut Drült 1397 das erste Mal genannt als Ritter Erich Krummendiek auf Rundhof seinen Besitz nach Süden hin wesentlich erweiterte. Seitdem standen die beiden Güter in enger Verbindung zueinander. Zur Wende zum 19. Jh. wurde Drült selbstständig.
1800 brannte der alte Hof nieder. 1806 wurde das Herrenhaus gebaut.
Die Herren von Rumohr auf Drült waren sehr lese- und bücherfreundlich. Die heute zwei Räume umfassende Bibliothek enthält 11.000 Bände.

Duburg
Eine 1411 unter Königin Margarethe I. auf dem Marienberg in Flensburg errichtete Burg aus dem 15. Jh. Zunächst als Marienburg, später benannt nach ihrem Baumeister Jens Due.
Sie gehörte bis 1875 nicht zu Flensburg sondern zum Kirchspiel Handewitt.
Der Baubeginn fiel mit der Auseinandersetzung zwischen Holsteinern und Dänen um die Vormacht im Herzogtum Schleswig zusammen. Mehrmals wurde die Stadt Flensburg und die Duburg belagert.
1412 scheiterte der Versuch König Erich von Pommerns; 1422 scheiterte auch Herzog Heinrich und 1427 die Hanse mit Schauenburgern die Duburg einzunehmen. Zwei Wochen wurde sie ohne Erfolg belagert und alle Sturmversuche scheiterten.
Am 25. März 1431 wurde Flensburg gestürmt. Duburg konnte sich noch bis zum 1. September widersetzen, wurde dann aber durch Aushungerung zur Kapitulation gezwungen.
1645 bis 1648 diente die Duburg Kronprinz Friedrich dem Stadthalter Königs Christian IV. zur Hofhaltung.
Um 1500 beherbergte sie das Amt Flensburg.
Von 1719 bis 1725 wurde die Duburg abgerissen.

Düppel
Schlachtort in Dänemark Nahe Sonderburg.
Am 5. 6. 1848 unternimmt General von Wrangel einen Angriff auf die Düppeler Höhen, der misslingt.
Eine zweite Schlacht findet während des Deutsch-Dänischen Krieges 1864 statt. 11.000 Dänen standen 37.000 Soldaten des Deutschen Bundes gegenüber. Nach fast fünfwöchiger Belagerung unterlagen am 18. 4. 1864 die Dänen. Infolge dieser Niederlage mussten die Dänen die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an die Preußen abtreten.
Die Schlacht bei Düppel war auch deshalb interessant, weil hier zum ersten Mal überhaupt das Rote Kreuz ( s. d.) durch Hilfseinsätze im Krieg auf dem Schlachtfeld aktiv wurde und Verwundeten beider Seiten half.

Dutzend
Zählmaß = 12 Stück.